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Zwei Arten von Meisterstücken in London

London
Es ist eine aufregende Zeit für Kunst und Hotels in London. Deswegen haben wir die Künstlerin, Designerin und langjähriges Tablet Plus Mitglied Rymn Massand darum gebeten, uns einen umfassenden Bericht zu beiden Themen zu geben. Unten gibt Sie uns einen Überblick über die vier Ausstellungen, die man derzeit gesehen haben muss und offenbart ihre Auswahl in Bezug auf die am besten gestalteten Hotels.
Palermo

Tate Modern (Images: Alberto Giacometti Man Pointing 1947 Tate © Alberto Giacometti estate / ACS+DACS in the UK, 2017 | Fahrelnissa Zeid Untitled (Brighton 9 June 1949) 1950 Sevtap and Tolga Kabataş Collection © Raad bin Zeid | Fahrelnissa Zeid Self Portrait 1944 Sema and Barbaros Çağa © Raad bin Zeid | The Tanks © Lee Mawdsley)

Tate Modern

London hatte schon lange ein Händchen für architektonische Innovationen und während viele der modernistischen Gebäude zunächst kontrovers begutachtet wurden, wurden sie mit der Zeit heiß geliebte Symbole von lokaler Kunst und Design. Ein perfektes Beispiel ist die alte Bankside Power Station, die sich mittlerweile gut in ihrem zweiten Leben als Tate Modern eingerichtet hat.

FAHRELNISSA ZEID, 12. Juni –8. Oktober
Manchmal sieht man sich eine Show an und fragt sich “wo war dieser Künstler mein ganzes Leben lang?” Dieses Gefühl hatte ich als ich diese schöne, komplexe und leicht verrückte Ausstellung betrat. Geboren in eine elitäre, ottomanische Familie im Jahr 1901 erlebte Zeid die Geburtsstunde der modernen Türkei mit. Ihr Leben und ihre Kunst wurden so sehr durch Politik und Intrigen beeinflusst, dass es fast schon fiktiv wirkt. Sie malt viele Eindrücke ihrer Kindheit (Beduinen-Frauen, die vom Markt heimkehren; Familienzusammenkünfte während zeremonieller Momente) und verwandelt diese Erinnerungen in einige der fesselndsten Kunstwerke, die ich je gesehen habe.

GIACOMETTI, 10. Mai – 10. September
Obwohl ich ganz aufgeregt war, dass es eine große Giacometti Ausstellung geben würde, war mir nicht bewusst, wie tief die Ausstellung gehen würde. Dinge, die ich nicht wusste: Erstens war er ein begnadeter Maler (dunkel, launisch und intensiv); und zweitens: bevor er bei den langgestreckten Figuren ankam, mit denen wir ihn verbinden, arbeitete er ausgiebig an surrealistischen Skulpturen und Objekten. Diese nehmen, neben einem Film über ihn bei der Arbeit und seinen beeindruckenden Zeichenblöcken aus der Zeit, als er ein Junge war und die ägyptische Kunst und das akkurate Skizzieren ausprobierte, einen Großteil der Ausstellung ein.

Victoria and Albert Museum

Victoria and Albert Museum (Images: ‚The Division Bell‘, album sleeve. © Pink Floyd (1987) Ltd | Azimuth co-ordinator used onstage at the Queen Elizabeth Hall, 1967, made by Bernard Speight. Museum no. S.294-1980. © Victoria and Albert Museum, London | Band face masks from ‚The Wall Live‘, 1979. Photograph: StormStudios. © Pink Floyd Music Ltd)

Le Victoria and Albert Museum

Nur wenige Museen verfügen über die Tiefe und Breite des V&A. Es beherbergt eine permanente Kollektion von Textilien, Skulpturen, Malereien, Fotografien, Möbeln, Architektur und vielem mehr mit einem zeitlichen Rahmen von ca. 5.000 Jahren. Der Geschenkeshop ist nicht vergleichbar mit anderen Museumsshops und ich habe einige Zeit in diverser solcher Läden verbracht.

PINK FLOYD: THEIR MORTAL REMAINS, 13. Mai – 1. October
Die Intelligenz und den Ideenreichtum sowie die Musik, die mich als Teenager (und auch heute noch) so bewegt hat, zu bestaunen, war auf so vielen Ebenen erfreulich. Es war eine Offenbarung die Hintergrundgeschichte zu hören, die Insider-Dokumente wie die Konzert-Nebenbestimmungen („4 Flaschen in Frankreich abgefüllter Beaujolais“) zu lesen und die Videos, Instrumente und Sets zu sehen. Die Ausstellung ist aber nicht nur ein Reise in die Vergangenheit, sondern der lebende Beweis, dass Ideen, Frechheit und wahres Talent die Zeiten überdauern.

Dulwich Picture Gallery

Dulwich Picture Gallery (Image: John Singer Sargent, Santa Maria della Salute, Venice, c. 1880-1920, watercolour and pencil on paper, 45.7 x 30.5 cm, Victoria and Albert Museum. Given by Mrs Ormond and Miss Sargent in memory of their brother. © Victoria and Albert Museum, London)

Dulwich Picture Gallery

Dulwich liegt nicht gerade zentral, war die Reise mit National Rail aber dennoch wert.

JOHN SINGER SARGENT: WATERCOLOURS, 21 juin – 8 octobre
Zum ersten Mal in hundert Jahren zeigt die Dulwich Picture Gallery eine Ausstellung von Joahn Singer Sargent’s reisenden Wasserfarben als Leihgabe von öffentlichen Ausstellern und noch nie gezeigten privaten Sammlungen. Viele Künstler haben ihre privaten Reisetagebücher mir Wasserfarbe, Stift oder Tinte versehen. Diese wurden aber häufig als bloße Andenken missachtet. Aber die Einfachheit mit der Sargent seine Wasserfarben verwendet und die Schönheit der simplen Linien in Verbindung mit der Art wie er sie stutzt, verschwimmen lässt, sich auf Details fokussiert und ungewöhnliche Winkel betrachtet, ergeben ein großartiges Gesamtbild. Es gibt uns außerdem einen Einblick in seine informelle und intime Seite.

Firmdale PencilsFirmly In Love With Firmdale
Ich habe die Firmdale Hotels vor einigen Jahren durch Tablet entdeckt und übernachte nun immer dort, wenn ich in London bin. Der Service, die Anmut, die Gastfreundschaft – es ist traumhaft. Dennoch verfügen viele Hotels über diese Annehmlichkeiten. Den wahren Unterschied machen die Liebe zum Detail und der unfehlbare Geschmack aus.

Und diese Stifte! Der hauseigene, gestreifte Firmdale Stift hat in jedem der Hotels eine andere Farbe. Die Künstlerische Leiterin in mir fährt total auf diese kleinen Details ab. Hier bekommt man es hin, dass die kleinen Boutique-Hotels sich anfühlen, wie der Ort, an dem man sein will. Und das ist bei der Konkurrenz eine beachtliche Leistung.
Die Hotels

Ohne weitere Einleitung kommen hier daher die acht Firmdale Hotels in London. Alle nehmen an Tablet Plus, teil und alle zeichnen sich durch Kit Kemp’s unverwechselbares Innendesign aus. Gucken Sie auch mal bei den beiden Standorten in New York, Crosby Street and The Whitby, vorbei.

Covent Garden Hotel - boutique hotel in London
Covent Garden/Holborn
Covent Garden Hotel

Covent Garden ist vermutlich der Ort, an dem London’s Charme am konzentriertesten vorhanden ist – es hat alles von Theatern über Geschäfte, Restaurants, Bars und sogar das Royal Opera House. Es ist eine tolle Einführung in diese klassische Stadt und das Covent Garden Hotel ist eine tolle Einführung in die Geheimnisse von Firmdale: der Komfort und Service eines großangelegten Luxushotels und der Stil und die Atmosphäre eines einmaligen Boutique-Hotels unter einem Dach.

Ham Yard Hotel - boutique hotel in London
Soho
Ham Yard Hotel

Das aktuellste der London Firmdales, Ham Yard, ist eine lang ersehnte Demonstration dessen, was man mit einer größeren Leinwand anstellen kann. Diese kleine Ecke im West End ist quasi eine in sich geschlossene Firmdale Nachbarschaft, die nicht nur mit einem typischen, luxuriösen Hotel aufwarten kann, sondern auch über ein Restaurant, eine Bar, Geschäfte, ein Kino sowie eine Vintage-Bowlingbahn verfügt – und all das nur wenige Straßen von Soho’s Theatern und Geschäften in der Regent Street entfernt.

Haymarket Hotel - boutique hotel in London
Leicester Square
Haymarket Hotel

Noch zentraler als das West End und in noch besserer Entfernung zum Theaterland, praktisch Tür an Tür zur National Gallery, befindet sich das Haymarket in einem stattlichen Gebäude und verfügt damit vermutlich über das ansehnlichste Profil unter den Londoner Firmdale Hotels. Zudem verfügt es über eine eher unerwartete Geheimwaffe in Form eines 18 Meter langen Innenschwimmbeckens in einem beeindruckenden, unterirdischen Ort – und oben verfügt es über einige der extravagantesten Hotelsuiten.

The Soho Hotel - boutique hotel in London
Soho
The Soho Hotel

Versteckt in einer Sackgasse mit dem Namen Richmond Mews borgt sich das Soho Hotel gewisse Schwingungen der berühmten Clubs in der Nachbarschaft und ist so etwas wie der Treffpunkt für lokale Filmemacher und Entertainer. Es kombiniert klassischen Kemp-Stil mit einem etwas dunkleren, launischeren und urbaneren Gefühl, was perfekt in die Nachbarschaft passt, die im Dunkeln ihre beste Seite zeigt.

Charlotte Street Hotel - boutique hotel in London
Bloomsbury
Charlotte Street Hotel

Im Norden von Soho, an der Grenze zu Bloomsbury, als geschichtenumwobenes Set der Londoner Intellektuellen, befindet sich das Charlotte Street, das den Kemp-Stil mit einem Hauch mehr Ernsthaftigkeit verfolgt und voller Referenzen ins frühe 20. Jahrhundert steckt, in die Zeit, in der Virginia Woolf und ihre Freunde das kulturelle Leben London’s dominierten. Zudem befindet sich das British Museum nur wenige Schritte entfernt und auch die Oxford Street und die Theater im West End sind nicht weit.

Dorset Square Hotel - boutique hotel in London
Marylebone
Dorset Square Hotel

Direkt von der Baker Street abzweigend, wenige Blocks vom Regent’s Park liegt das etwas kleinere Dorset Square, in einem Wohngebiet. Es ist Teil der Firmdale’s Townhouse Collection und seine 38 Zimmer befinden sich in einem gut erhaltenen Regency-Haus, das die Kemp-Behandlung gleich zweimal erfahren durfte – es war ein früher erster Entwurf von Firmdale, später verkauft, dann zurückgekauft und anschließend neu designt. Was alt ist, ist wieder neu – und dieser Tage ist es wieder so schön, wie alle anderen.

Knightsbridge Hotel - Boutique hotel in London
Knightsbridge
Knightsbridge Hotel

Von der Brompton Road, um die Ecke von Harrod’s liegt das Knightsbridge Hotel, eine ruhigere Angelegenheit, als die Umgebung zunächst vermuten lässt. Als ein weiteres Exemplar der Townhouse-Reihe verfügt das Knightsbridge nicht über allzu viele Zimmer, diese sind aber umso besser ausgestattet und warten mit dem Komfort eines vollausgestatteten Firmdale Hotels auf – und zwar bis zur Spa-Behandlung auf dem Zimmer und dem legendären Nachmittagstee.

Number Sixteen - boutique hotel in London
Kensington
Number Sixteen

Nicht zu weit weg vom Knightsbridge ist das letzte Exemplar der Townhouse-Reihe zu finden: das entzückend schöne Number Sixteen, ein Haus in einer Reihe von weißen, viktorianischen Häusern mit Terrassen. Ein nicht zu vernachlässigender Grund für die Beliebtheit dieser Londoner Residenz, ist der schöne Garten. Hier steigt man ab, wenn man Lust auf ein Landhauses inmitten von Kensington verspürt. Es kann kaum schöner werden.

Rymn Massand, le +RYMN..

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